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digiDEM Bayern Science Watch

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Liebe Leserin, lieber Leser,

wie sieht die Versorgungssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen in Bayern aus? Dazu liefern wir Ihnen in diesem Newsletter aktuelle Forschungsergebnisse der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Wie lange dauert es, bis die Diagnose einer Demenz gestellt wird? Welche Unterstützung nehmen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in Anspruch? Wie belastet sind die pflegenden Angehörigen? Wie werden Menschen mit Demenz vor ihrem Tod versorgt?

Diese und weitere Fragen untersuchte der Bayerische Demenz Survey (BayDem), der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert wurde, in drei unterschiedlichen Regionen. Zum ersten Mal liegen damit bevölkerungsbasierte Daten über die Demenz-Versorgung im Alltag vor. Die Ergebnisse der BayDem-Studie wurden am 22.01.2020 in der Fachzeitschrift „Das Gesundheitswesen“ veröffentlicht. In diesem Newsletter finden Sie Kurzfassungen der einzelnen Studien.

Herzliche Grüße

Ihr digiDEM Bayern-Team

Demenz wird oft erst spät diagnostiziert

Eine rechtzeitige Demenz-Diagnose ist aus mehreren Gründen wichtig: Betroffene können noch selbstbestimmt über anstehende Fragen entscheiden. Sie können Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen und die nächsten Schritte planen. Doch die Erkrankung wird häufig erst spät erkannt, wie eine Untersuchung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zeigt.
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Arzt am Schreibtisch

Pflege bei Demenz: Frauen stärker als Männer belastet, Kinder stärker als Ehepartner

In Deutschland leben zurzeit rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Etwa zwei Drittel von ihnen werden zuhause von Angehörigen versorgt, von Deutschlands „größtem Pflegedienst“. Doch diese werden durch die Belastung häufig selbst krank und zum „zweiten unsichtbaren Patienten“. Welche Faktoren spielen eine Rolle im Hinblick auf die Pflegebelastung? Wie entwickelt sie sich über 12 Monate?
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Frau schlägt die Hände vors Gesicht, jemand reicht ihr eine Hand.

Pflegende Angehörige nutzen selten Unterstützungsangebote

Es gibt zahlreiche Entlastungsangebote für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz. Doch sie werden nur selten in Anspruch genommen, wie eine Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zeigt. Woran liegt das?
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Frau schiebt eine Person im Rollstuhl

Demenz im Pflegeheim: Dämpfende Arzneimittel erhöhen Risiko von Sturzereignissen mit Verletzungsfolge

Wenn eine Demenzerkrankung weit fortgeschritten ist, lässt sich der Übergang in ein Pflegeheim häufig nicht mehr vermeiden. Aufgrund ihrer Symptome und zum Teil begleitender Erkrankungen erhalten Menschen mit Demenz dort oft eine Vielzahl von Medikamenten, die sich auch auf die Sturzgefahr auswirken können.
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Ältere Frau mit Gehstock stützt sich auf jüngere Frau, von hinten

Keine angemessene Versorgung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase

Wie werden Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase versorgt? Woran sterben sie – und wo? In einer aktuellen Untersuchung zeigen Wissenschaftler*innen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gravierende Defizite auf: Es gibt keine angemessene Palliativversorgung für Betroffene.
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Keine angemessene Versorgung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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