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digiDEM Bayern Science Watch
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Liebe Leserin, lieber Leser,
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Hand auf´s Herz: Haben Sie eigentlich schon einmal Ihr Wissen über Demenz überprüft? Falls nicht, möchten wir Ihnen in unserem Schwerpunkt-Newsletter unser neuestes digitales digiDEM Bayern-Angebot vorstellen, den Wissenstest Demenz. Der digitale Fragebogen richtet sich an Interessierte, Patienten, Pflegende oder Fachleute und erfasst zuverlässig den Wissensstand über die Alzheimer-Demenz - in fünf Sprachen.
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Sich über Gesundheitsthemen kundig machen zu können, Informationen zu bewerten und im täglichen Leben anzuwenden, kurz: Wissen vorzuhalten und umzusetzen - das bedeutet Gesundheitskompetenz. Mehr Gesundheitswissen führt zu mehr Sensibilisierung für Demenz, zu mehr Sicherheit und zu einem besseren Schutz von Menschen mit kognitiven Einschränkungen und pflegenden Angehörigen.
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Knapp 60 Prozent der Bevölkerung in Deutschland haben eine geringe Gesundheitskompetenz, heißt es in einer Studie. Mit unserem Demenz-Fragebogen möchten wir dazu beitragen, Wissen über die komplexe Erkrankung zu vermitteln, die Demenzkompetenz aller zu stärken und als wissenschaftlicher Begleiter das Lebensumfeld von Betroffenen und ihren pflegenden Angehörigen zu verbessern.
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In unserem Newsletter stellen wir Ihnen eine aktuelle und internationale Studienauswahl zum Forschungsstand „Demenzwissen in der Bevölkerung“ vor. Wir haben Studien zum Aspekt Wissensstand ausgewählt - lesen Sie dazu unsere beiden Berichte „Plädoyer für größeres Demenzwissen“ und „Öffentlichkeitswirksam sensibilisieren“. Interessieren Sie sich für die Vermittlung von Wissen, empfehlen wir Ihnen unsere Artikel „Digital aufgesetzte Gesundheitskampagnen fördern Wissen zur Demenz“ und „Technologieeinsatz führt zum Lernerfolg“. Unter der Überschrift „Höhere Gesundheitskompetenz fördert zeitgerechte Demenzdiagnose“ erfahren Sie, warum Demenzwissen wichtig ist.
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Unser Wissenstest Demenz basiert, wie bei Sie es von digiDEM Bayern kennen, auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, auf der Studie „The Alzheimer's Disease Knowledge Scale: Development and Psychometric Properties" (übersetzt: "Erfassungsinstrument zum Wissen über die Alzheimer-Krankheit: Entwicklung und psychometrische Eigenschaften" (Carpenter et al. 2009, DOI: 10.1093/geront/gnp023).
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Wenn Sie mehr erfahren möchten, melden Sie sich bei unserem kommenden Webinar Science Watch LIVE am 28.06.2022 von 11.00 bis 11.45 Uhr an. Prof. Dr. med. Peter Kolominsky-Rabas, einer der Projektleiter von digiDEM Bayern, berichtet über die wissenschaftlichen Grundlagen des neuen digiDEM Bayern-Angebotes, wie wichtig Gesundheitskompetenz ist und warum sich jeder die 15 Minuten Zeit für den Wissenstest nehmen sollte. Hier geht's zur Webinar-Anmeldung.
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Falls Sie sich noch nicht für unseren digiDEM Bayern Science Watch angemeldet haben, können Sie sich gerne mit einem Klick registrieren. Den Link dazu finden Sie am Ende dieses Newsletters.
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Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse und viel Freude beim Lesen!
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Plädoyer für größeres Demenzwissen
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Was ist Demenz überhaupt, welche Herausforderungen haben Betroffene zu meistern und wie wirkt sich die Erkrankung auf die Familien aus? Eine aktuelle niederländische Studie ergab: Das Wissen über diese und weitere Fragen rund um die demenzielle Erkrankung ist unzureichend. An der Studie nahmen 655 zufällig ausgewählte Einwohner der Gemeinde Groningen im Alter zwischen 30 und 80 Jahren teil, die einen …
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Öffentlichkeitswirksam sensibilisieren
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Was und wie denken die Menschen über Demenz? Zwei Studien kommen zu dem Schluss: Um die Erkrankung zu verstehen und der Stigmatisierung entgegenzuwirken, sind weitreichende öffentliche Aufklärungskampagnen notwendig. Zwei Studien haben sich damit befasst, inwiefern die Öffentlichkeit über Demenz informiert ist, ob sie weiß, was genau die Erkrankung bedeutet und ob Demenz vermeidbar ist und behandelt werden kann. Die Autor*innen …
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Digital aufgesetzte Gesundheitskampagnen fördern Wissen zur Demenz
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Wie erfolgreich sich Wissenslücken rund um die Demenzvorsorge schließen lassen können, zeigt eine Studie aus dem belgischen Flandern. Sie belegt, dass sich durch öffentliche Gesundheitskampagnen der Wissensstand zu Demenz erhöht. Belgische Wissenschaftler*innen untersuchten, wie erfolgreich die Erweiterung des Wissenshorizontes sein kann. 65 Prozent der Bevölkerung Flanderns in Belgien wussten zunächst nicht, dass sich das Demenzrisiko grundsätzlich verringern lässt. Ebenso war …
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Technologieeinsatz führt zum Lernerfolg
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Praktiker im Gesundheits- und Sozialwesen müssen angemessen ausgebildet sein und sich der Herausforderungen bewusst sein, die Demenz mit sich bringt. Was sich positiv auf das Demenzwissen, die Fähigkeiten und die Einstellungen von Pflegefachkräften auswirken kann, sind technologiegestützte Bildungsangebote. Ob sich demenzspezifisches Wissen bei Praktikern im Gesundheits- und Sozialwesen mit technologiebasierten Methoden effektiv vermitteln lässt, haben Forscher*innen aus Großbritannien dargelegt. Sie …
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Höhere Gesundheitskompetenz fördert zeitgerechte Demenzdiagnose
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Japanische Wissenschaftler*innen zeigten: Eine zeitgerechte Demenzdiagnose setzt entsprechend Demenzwissen und die Bereitschaft voraus, sich regelmäßiger Früherkennung zu unterziehen. Um für den Umgang mit Demenz gerade in Zeiten der Digitalisierung gerüstet zu sein, bedarf es bestimmter Fähigkeiten, die sich unter dem Begriff Gesundheitskompetenz zusammenfassen lassen. Gesundheitskompetenz bedeutet, sich Informationen zu beschaffen, diese verstehen und beurteilen zu können und zur Verbesserung der …
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Aufruf zur Studienteilnahme:
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Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
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- Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.
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Über digiDEM Bayern
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Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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