logo-digidem-digitales-demenzregister-bayern.jpg
facebook twitter 

digiDEM Bayern Science Watch

Robo-frac-2000
Liebe Leserin, lieber Leser,

für das neue Jahr wünschen wir Ihnen noch alles Gute!

Für uns beginnt es mit einer Premiere: In unregelmäßigen Abständen möchten wir unseren Newsletter als „Sonderausgabe“ mit einem Schwerpunkt-Thema gestalten. Dies ist die erste mit dem Thema „Hören / Sehen und Demenz“.

Bei unserem Austausch im Team und mit Experten ist uns dieses Thema immer wieder aufgefallen. Auch auf dem 5. Bayerischen Fachtag Demenz am 16.09.2019 in Augsburg wurde insbesondere der Zusammenhang zwischen Demenz und Schwerhörigkeit mehrfach angesprochen.

Welche Rolle spielen Hör- und Sehbeeinträchtigungen als Risikofaktoren für Demenz? Dazu haben wir interessante Studien gefunden und wünschen Ihnen eine gute Lektüre.

Herzliche Grüße

Ihr digiDEM Bayern-Team

Hör- und Sehbeeinträchtigungen steigern das Demenzrisiko

Der Zusammenhang zwischen Hör- und Sehbeeinträchtigungen und einem erhöhten Risiko für eine Demenz wurde bereits mehrfach in Studien bestätigt. Eine der umfassendsten Untersuchungen im Hinblick auf Hörschäden und Demenz stammt aus Australien und verband zwei Ansätze: eine Kohorten-Studie mit knapp 38.000 älteren Männern und eine Meta-Analyse von 14 vorhandenen Studien zum Thema.
Weiterlesen
Ältere Frau hält eine Brille, zu sehen sind ihre Hände.

Kann der Einsatz von Hörgeräten eine Demenzdiagnose verzögern?

Wenn Hörschädigungen und Demenz zusammenhängen, welche Rolle können dann Hörgeräte spielen? Können sie bei schwerhörigen Menschen die Diagnose einer Demenz verzögern? Das haben Forscher aus Michigan/USA untersucht.
Weiterlesen
Hörgerät

Sehbehinderungen von Menschen mit Demenz oft nicht gut genug behandelt

Als altersbedingte Erkrankungen treten Sehbehinderungen und Demenz häufig gleichzeitig auf. Durch den demografischen Wandel wird sich dieser Trend vermutlich noch verstärken. Eine umfangreiche Studie aus Großbritannien hat gezeigt, dass ein Großteil der Sehbeeinträchtigungen von Menschen mit Demenz nicht entdeckt oder nicht ausreichend behandelt wurde.
Weiterlesen
Mann im Rollstuhl, dahinter sehr verschwommen eine Familie

Große Wissenslücken bei der Therapie von Menschen mit Demenz und Hör- oder Sehbehinderungen

Beeinträchtigungen des Hör- und Sehvermögens zählen zu den häufigsten Komorbiditäten von Menschen mit Demenz. Trotzdem gibt es noch zu wenig Wissen darüber, wie sich diese Einschränkungen gegenseitig bedingen und wie Expert*innen aus dem Gesundheitswesen am besten damit umgehen sollten. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie.
Weiterlesen
Altenpflegerin blättert mit älterem Mann in einem Buch.

Können Berichte aus dem nahen Umfeld über Hör-Probleme auf ein erhöhtes Demenzrisiko hinweisen?

Probleme beim Hören zeigen sich bei älteren Menschen oft erst allmählich. Um sie selbst wahrnehmen zu können, sind ausgeprägte kognitive Funktionen erforderlich. Durch den Zusammenhang von kognitiven und Hörbeeinträchtigungen sind diese jedoch zum Teil nicht mehr gegeben. Daher hat eine Studie den Fokus auf Hör-Schwierigkeiten gelegt, die zum Beispiel von Ehepartnern berichtet werden, und die Verbindung zu Demenz untersucht.
Weiterlesen
Älteres Paar beim Spaziergang, von hinten.

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
Friedrich-Alexander-Universität_Erlangen-Nürnberg_logo
Medical Valley Logo
1_UKER.svg_-1030x258
Logo des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege