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digiDEM Bayern Science Watch

Titelbild digiDEM Bayern
Liebe Leserin, lieber Leser,

für viele Menschen ist es liebgewonnene Tradition, in der Weihnachtszeit auf das Jahr zurückzublicken. Einen Moment lang innezuhalten, Bilanz zu ziehen, über Veränderungen nachzudenken und diese für sich persönlich einzuordnen.

Wir von digiDEM Bayern haben Sie das ganze Jahr über regelmäßig über Neues aus der internationalen Demenzforschung informiert. In unserem Dezember-Newsletter, den Sie gerade lesen, geben wir nun Betroffenen unter dem Motto „Menschen mit Demenz – ganz persönlich“ eine Stimme. Und dies in gleich zweifacher Hinsicht.

Gute Tage wechseln sich mit schlechten Tagen ab, sagt Simone. Simone hat Demenz und gilt mit ihren heute 56 Jahren als früherkrankt. Zuvor war die studierte Betriebswirtschaftlerin als Unternehmerin tätig. Bis bei ihr Demenz diagnostiziert wurde, war es ein langer Weg. Im Jahr 2020 stellte sie sich auf eigene Initiative hin bei einem Neurologen vor. Heute engagiert sich Simone im sozialen Bereich, vernetzt sich mit „Gleichgesinnten“ und ist Beiratsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Wir möchten Ihnen unser Interview mit dem Titel „Das ist wie Engelchen und Teufelchen“, das wir mit Simone geführt haben, ans Herz legen. Darin spricht Simone über Persönliches, aber auch, warum die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz so wichtig ist.

Wie die Solo-Künstlerin Leah Weigand ihre beruflichen und privaten Erfahrungen mit Demenz verarbeitet, sehen und hören Sie in den beiden Videos „Oldtimer“ und „Vergessenslücken“. Leah Weigand ist seit 2017 Gast auf zahlreichen Poetry Slam-Bühnen im deutschsprachigen Raum. Unter anderem erreichte sie 2022 das Finale der deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften in Wien. Nach der Schule verbrachte sie als Freiwillige zunächst ein Jahr in Uganda, absolvierte anschließend die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und studiert derzeit Medizin in Marburg.

„Menschen mit Demenz – ganz persönlich“, so hieß unser jüngstes Science Watch LIVE-Webinar am 13. Dezember 2022, das Sie in unserer Mediathek finden. Dort können Sie jederzeit noch einmal nachhören, was unsere Gäste Simone und Leah Weigand zu sagen haben. Die beiden haben uns, das digiDEM Bayern-Team, jedenfalls inspiriert. Das wünschen wir uns auch für Sie.

Für die Treue, die Sie unserem digiDEM Bayern Science Watch LIVE-Newsletter halten, möchten wir uns bei Ihnen herzlich bedanken. Unser nächster Newsletter wird im Januar erscheinen.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit, geruhsame Weihnachtstage und einen guten Start in ein glückliches und gesundes neues Jahr!

Herzliche Grüße

Ihr digiDEM Bayern-Team

„Das ist wie Engelchen und Teufelchen“

Gute Tage wechseln sich mit schlechten Tagen ab, sagt Simone. Sie hat Demenz und gilt mit ihren heute 56 Jahren als früherkrankt. Bevor die Diagnose gestellt wurde, war die studierte Betriebswirtschaftlerin als Unternehmerin tätig. Bis ihre Demenz diagnostiziert wurde, war es ein langer Weg. Im Jahr 2020 stellte sie sich auf eigene Initiative hin bei einem Neurologen vor. Heute engagiert …

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Die auf dem Foto gezeigte Frau ist nicht Simone S.

Von Oldtimern und "Motten im Kopf"

Wie die Solo-Künstlerin Leah Weigand ihre beruflichen und privaten Erfahrungen mit Demenz verarbeitet, sehen und hören Sie in den beiden Videos „Oldtimer“ und „Vergessenslücken“. Leah Weigand steht seit 2017 auf den Poetry Slam-Bühnen des deutschsprachigen Raums. Unter anderem erreichte sie 2022 das Finale der deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften in Wien. In ihren Texten schreibt sie einmal melancholisch und nachdenklich, einmal lebenslustig …

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Leah Weigand ist seit 2017 Gast auf zahlreichen Poetry Slam-Bühnen im deutschsprachigen Raum.
Aufruf zur Studienteilnahme:
Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
  • Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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